Der DMF International - der Verband des Deutschen Mineralien- und Fossilien- Fachhandels DMF e.V." mit Sitz in Bonn - begrüßt alle Mineralien- und Fossiliensammler, alle Liebhaber edler Steine ganz herzlich. Im DMF International sind alle wichtigen Fachhändler von Mineralien, Fossilien, Edelsteinen sowie Zubehörlieferanten, Verlage und Börsenveranstalter zusammengeschlossen. Sie alle haben ein Ziel: eine vertrauensvolle Basis zwischen Sammler und Fachhändler zu bilden. Auf unseren Web-Seiten finden Sie neben einer Übersicht über alle dem DMF angehörigen Fachhändler auch die vom DMF empfohlenen Börsen sowie aktuelle Neuigkeiten.
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Mineralien ... |
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sind Naturprodukte, und die Natur hält sich nicht strikt an Lehrbücher. Ein und dasselbe Mineral tritt daher nie in stets gleicher Qualität und Ausbildung auf. Jedes Stück hat seine eigene Entstehungsgeschichte, die sich in Wachstumsstörungen, Einschlüssen und anderen Besonderheiten äußert. Diese Abweichungen sind also keine Mängel oder Fehler sondern Echtheitsmerkmale und geben dem Exemplar erst seine Einzigartigkeit.
Ferner kann ein Mineral fast nie im Fundzustand einer Sammlung einverleibt werden. Die meisten Stücke müssen erst gereinigt, präpariert (Freilegen von Kristallen), formatisiert und ggf. sogar erst haltbar gemacht werden. Diese Arbeiten sind keine Verfälschungen oder Manipulationen. Sie dienen vielmehr der Wertsteigerung der Fundstücke und machen aus einem unscheinbaren Objekt erst eine ästhetische, auch optisch ansprechende Bereicherung Ihrer Sammlung.
Im Gegensatz dazu mindern Reparaturen (z.B. das Wiederankleben abgebrochener Kristalle) den Wert einer Stufe ganz erheblich und müssen daher unaufgefordert bekanntgegeben werden.
Zu jeder Mineralienstufe gehören Angaben zu Name und Fundort. Preisbestimmend sind Seltenheit, Stufengröße, Kristallgröße, Ausbildung, Erhaltungszustand, ästhetischer Gesamteindruck u.a.
Ihr DMF-Händler gibt Ihnen bei allen Fragen gerne Auskunft.
Fossilien ... |
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Fossilien ... sind versteinerte Reste von Pflanzen oder Tieren aus früheren Erdzeitaltern, die entweder lebend oder kurz nach ihrem Tod von Material bedeckt ("eingebettet") worden sind. Dies konnte an Ort und Stelle oder nach einem Transport auch anderswo geschehen sein.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Erhaltung der vorwiegend harten Teile eines Tieres oder einer Pflanze ist, dass der zur Zersetzung nötige Sauerstoff fehlt. Diese Bedingung kann in einem sauerstoffarmen Milieu oder bei hoher Sedimentationsrate (schnelle Einbettung) gegeben sein.
Im weiteren erdgeschichtlichen Verlauf hat dann die Überlagerung durch Sedimente oder Gesteinspakete Druck- und Temperaturbedingungen geschaffen, die durch einen Stoffaustausch zur Umwandlung der chemischen Zusammensetzung der fossilen Reste, also zur eigentlichen Versteinerung geführt haben.
Im Gegensatz zu Mineralien gilt das Kleben oder Ergänzen von Teilen eines Fossils nicht als Fälschung. Große Fossilien können nur selten unversehrt und in einem Stück geborgen werden. In der Regel werden nach der Freilegung die aufgefundenen Teile wieder fachkundig zusammengesetzt und verbleibende Lücken mit Fremdmaterial geschlossen.
Wertbestimmend sind Seltenheit, Erhaltungszustand, ästhetischer Gesamteindruck, Vollständigkeit und nicht zuletzt die handwerkliche Qualität der Präparations- und Erhaltungsarbeiten.
Zu jedem Fossil gehören Angaben zu Namen, Fundort und Alter. Bei wertvollen Stücken sollte eine Dokumentation der Präparationsarbeiten erstellt werden, z.B. durch Anfertigung einer Fotoskizze des Fossils, in der die restaurierten oder durch Fremdmaterial verfüllten Stellen markiert sind.
Ein DMF-Händler hält sich an diese Regeln.
Schmuck ... |
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kommt von "schmücken". Schmuckstücke sollen also eine Zierde für den Träger sein. Enthält der Schmuck Edelsteine, so sollen sie besonders schön und natürlich völlig makellos sein viel schöner, als die Natur sie meistens liefert.
Der Mensch hat immer danach getrachtet, Edelsteine so zu verarbeiten, dass sie besonders vorteilhaft wirken. Hier sind einerseits die Kunst des Schleifers und der sichere Geschmack des Designers gefordert, anderseits wird man immer bestrebt sein, den Stein durch gezielte "Korrekturen" besonders vorteilhaft erscheinen zu lassen. Es kann darum gehen, die Farbe zu intensivieren, Einschlüsse weniger sichtbar werden zu lassen (oder vielleicht ganz zu entfernen), die Brillanz zu verbessern u.a., also ganz allgemein darum, gewisse Schwächen des Steines etwas auszugleichen.
In den international anerkannten Cibjo-Richtlinien ist verbindlich festgelegt, welche Behandlungen eines Edelsteines dem Kunden mitgeteilt werden müssen und welche als allgemein praktizierte Behandlungsweisen gelten, deren Kenntnis auch vom interessierten Laien erwartet werden kann. Jeder DMF-Händler hält sich strikt an diese Cibjo-Richtlinien, die als Kriterien für den seriösen Fachhandel gelten und kann Ihnen als Fachmann auf Wunsch genau erklären, welche Bearbeitung Ihr Edelstein erfahren hat.
Die erwähnte Behandlung stellt also keine wertmindernde Manipulation dar, sondern optimiert den Stein erst so, dass mit ihm ein wirkliches Schmuckstück entsteht.
Für weitere Fragen oder Anregungen steht ihnen gern die
Geschäftsführung des DMF, Herr Sebastian Müller, zur Verfügung.
DMF-International Geschäftsstelle
Fraunhoferstraße 7 • D-53121 Bonn
Tel. +49(0)228-666 800 • Fax: +49(0)228-68 00 48
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DMF-International, Ressort Presse+Medien
Allensteiner Str. 2 • D-53117 Bonn
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